Fertigung

Organisch gebundene Reibmaterialien

Automotive und Industrielle Anwendungen
Unter dieser Reibmaterialfamilie fasst man all jene Reibwerkstoffe zusammen, deren Bestandteile mittels Kautschuk und Kunstharz gebunden werden. Reibungsrelevante Zusätze wie Fasern, Metallanteile oder Füllstoffe sind in der organischen Bindemittelmatrix eingebettet und schaffen in ihrem anteiligen Zusammenwirken eine Vielzahl an Reibwerkstoffen mit unterschiedlichsten Reib- und Komforteigenschaften.

Fokussierend auf die optimale Integration von Brems- und Kupplungsbelägen in die jeweilige Industrieumgebung, werden Reibwerkstoffe auf die Anforderungen der Applikation abgestimmt und gegebenenfalls entwickelt. Die verfügbaren Werkstoffe, die unter anderem oft auch Qualitäten genannt werden, decken das bekannte Spektrum der Anwendungsfälle ab: von niedrigen bis hin zu hohen Reibwerten von über µ = 0,5. Der Produktumfang reicht also von weichen Materialien für geringe Anpresskräfte bis hin zu härteren Scheibenbremsbelägen.

Bremsbandmaterial - Universell

Flexibles Bremsband als Belagstück oder als 10m Rolle für Belagträger, unter anderem Bremsbacken und Bremsbänder. Die Bänder lassen wir nach Ihrem Wunsch in allen Breiten, Längen und Stärken herstellen, ob mit Nuten, angefasten Enden, Seitenmarkierungen oder Klebebeschichtungen. Und werden für die Kundenapplikation hohe Festigkeiten des Reibmateriales als auch hohe thermische Beständigkeit notwendig, so sind gewebte Bremsbänder zu empfehlen. Die Produkte sind auch in öl- und seewasserbeständigen Ausführungen lieferbar.
1) Bremsband massegewalzt mit Drahteinlage
2) Bremsband massegewalzt ohne Drahteinlage
3) Bremsband als Gewebeband

Plattenmaterial - Universell

Der Herstellprozess erlaubt Plattenmaterialien nach zahlreichen kundenspezifischen Anforderungen hinsichtlich der Härte, der Reibwerte und der gewünschten Verschleißeigenschaften zu fertigen. Eisen- und stahlfreie Werkstoffe sind zudem korrosionsbeständig; nichtmagnetische bzw. nichtmagnetisierbare Werkstoffe enthalten keinerlei Metallfasern. Besondere „Stoßfestigkeit“ bieten Plattenmaterialien, die aus gewebtem Vormaterial gepresst sind.
1) Bremsplatten gepresst (flexibel bis starr)
2) Bremsplatten mit Gewebematerial
3) Gleitwerkstoffe als Plattenmaterial

Reibmaterial ohne Belagträger - Konturgerecht

Mittels Stanzen, Drehen oder Wasserstrahlschneiden werden z.B. Ringe und Scheiben in diversen Abmessungen aus Plattenmaterial oder gewickelten Kupplungsmaterial hergestellt. Je nach Einsatz werden diese Teile mit Löchern, Nuten oder verschiedenen Beschriftungen ausgeliefert. Neben der Herstellung aus Platten- oder Bandmaterial mittels mechanischer Bearbeitung werden auch Press- und Spritzverfahren eingesetzt, die hohe mechanische Festigkeiten gewähren.
1) Reibbelagringe, Kupplungsbeläge, Vollscheiben
2) Segmente, Pucks, Klötze, Konen, Planstücke

Trommelbremsbeläge - Konturgerecht

Ihre Herstellung erfolgt je nach Losgrößen und Applikationen entweder mittels Pressverfahren in Einzelnest- oder Halbschalenwerkzeugen oder durch Weiterverarbeitung von gehärteten Bandmaterialien. Entsprechend der vielen Anwendungsbereiche steht eine große Anzahl an Reibwerkstoffen zur Verfügung.
1) in diversen Breiten, Längen, Stärken und Radien
2) in diversen Optionen: gebohrt/ungebohrt, mit Fasen/Nuten, Kantenmarkierung, Innenseiten Beschichtung

Reibmaterial mit Belagträger - Konturgerecht

Die Reibmaterialien werden mittels Verklebe- und Aushärtungsprozessen in konturgerechten Ausführungen auf den Bremsbelagträger aufgebracht. Somit ist ein kompletter Flächenkontakt mit guten Scherwerten, gleichmäßiger Druckverteilung und langer Lebensdauer garantiert. Je nach Applikation wird aus entsprechendem Spektrum ausgewählt: ob nun weiche, passgenau formbare oder radiusgehärtet flexible, oder aber härtere Reibmaterialien verwendet werden. Dabei ist auf die Beschaffenheit des Gegenflächen-Materials zu achten.
1) Reibscheiben, Kupplungsscheiben
2) Bremsbacken, Bremsbänder
3) Konen, Segmente

Scheibenbremsbeläge - Konturgerecht

Allgemein auch in der Kategorie der Bremsklötze zu finden, sind sie mit Belagträgern den sogenannten Rückenträgerplatten aus Stahl, Guss- oder Schmiedeteilen verbunden. Das Pressen der Beläge, sprich das Zusammenfügen von Belagträger und Reibmaterial unter Druck, Zeit und Temperatur, erfolgt grundsätzlich in konturgerechten Pressformen nach vorgegebener Prozessanweisung.
1) in diversen Belägen: Parallelbelag, Segmentbelag, Randschliffbelag, Inselbelag
2) in diversen Optionen: Aussparungen, Nuten, Einlaufschrägen
3) in diversen Belagträgern: Stahl, Guss, Schmiedeteil

Entwicklung / Produktion - Qualitäten

1) Entwicklung von Reibmaterialien (Kundenbegleitende Projekte)
2) Umsetzung von Werkstoffen in die Produktion
3) Herstellung von Mischungen
4) Vertrieb von Rohstoffen

Qualitäten

NB100
NB101
NB102
NB103
NB104
NB107
NB108

NB200
NB201
NB202

NB300
NB301
NB302
NB303
NB304
NB305
NB306
NB307
NB308
NB309
NB310
NB311
NB312
NB313
NB314
NB315

NB400
NB401
NB402
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NB500
NB501
NB502

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